Informationen über Glücksspielsucht


„Pathologisches Spielen“ ist eine psychische Erkrankung und somit behandlungsbedürftig.

Genaue Untersuchungen über die tatsächliche Anzahl von Glücksspielsüchtigen gibt es nicht. Schätzungen gehen von über 30.000 Betroffenen (+ Angehörigen) in NRW aus.

Generell lässt sich sagen, dass der Anteil der Spieler – vor allem mit sportwettbezogenen Problemen –, die Kontakt zu Spieler-Versorgungseinrichtungen aufnehmen, mit dem Verfügbarkeitsgrad und der Attraktivität der vorhandenen Sportwettangebote anwächst.
(siehe Studie: „Das Gefährdungspotenzial von Lotterien und Sportwetten – eine Untersuchung von Spielern aus Versorgungseinrichtungen“, von Herrn Prof. Dr. Gerhard Meyer von der Universität Bremen, herausgegeben vom Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes NRW, S. 6ff..)

Die Ergebnisse der Studie zeigen, dass – obwohl das Zahlenlotto eine vergleichsweise hohe Spielerreichweite auffweist, „nur“ 6 % der Spieler aus Beratungsstellen in NRW diese Spielform als problembehaftet ansehen.
Die meisten Glücksspielsüchtigen finden sich in den Bereichen der Automatenspiele (79,3 %).